Interview mit Christine Ambrosius

Die Autorin Christine Ambrosius stand mir Rede und Antwort und daran möchte ich euch teilhaben lassen. Mittlerweile hat sie fünf Romane veröffentlicht und der sechste Roman steht bereits in den Startlöchern.

  1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Schreiben war immer, wie auch das Lesen, ein wichtiger Teil meines Lebens. Schon als Kind habe ich Bücher verschlungen und mir damit den Traum erfüllt, zumindest in Gedanken an magische Orte zu reisen. Erste Geschichten habe ich meinen Geschwistern erzählt.

  1. Wie lange dauert es von der Idee bis zum fertigen Produkt.

In der Regel ein Jahr bis anderthalb. Nur für das erste Buch habe ich mir drei Jahre Zeit genommen. Es ist auch das umfangreichste.

  1. Woher kommt deine Inspiration und woher kommen die Ideen für deine historischen Romane, die in den unterschiedlichen Zeiten spielen?

Ich habe so viele Ideen, dass ich nicht danach suchen muss, sondern eher frage, was ist sinnvoll, als nächstes zu schreiben und was macht am meisten Freude. Jedes Jahrhundert hat seine eigene Faszination und ich liebe es, in den historischen Fakten zu stöbern und zu recherchieren. Dabei fällt meistens von ganz alleine eine Geschichte ab.

  1. Wie schreibst du deine Bücher, per Hand, Schreibmaschine, Laptop?

Ich schreibe ausschließlich am PC, an einem festen Platz, wo ich Ruhe und einen freien Blick habe.

  1. War es schwierig, für dein erstes Buch einen Verlag zu finden?

Es war unmöglich. Nach Jahren auf Ochsentour bei Verlagen und Agenten habe ich das Buch „Ein Hauch Muskat“ im Selbstverlag veröffentlicht, ganz naiv ohne Lektorat und mit reichlich Fehlern gespickt. Schon nach wenigen Monaten war es in den Top 100 bei Amazon und diese boten mir dann einen Vertrag an.

  1. Welches deiner Bücher liegt dir am Herzen, bzw. zu welchem hast du ein besonderes Verhältnis?

Jedes Buch liegt mir am Herzen, jedes ist sehr sorgfältig recherchiert und ich lebe in der Zeit, über die ich schreibe, auch wenn sich der jeweilige Zeitgeist nicht immer eins zu eins in einem Roman vermitteln lässt. Natürlich hat das erste Buch mit seiner langen Herstellungsdauer mich besonders beschäftigt.

  1. Hat sich dein Leben nach den ersten Veröffentlichungen verändert?

Die Anerkennung für mein Schreiben hat sich in erster Linie verändert. Vor den Veröffentlichungen wurde es eher als Marotte angesehen. Mein eigentliches Leben hat sich kaum verändert, es ist nur um eine Nuance reicher geworden und mein Tagesablauf ist zwangsläufig strukturierter.

  1. Nimmst du dir die Kritiken zu deinen Büchern zu Herzen?

Ja, das tue ich. Wobei ich inzwischen zwischen echten und unsinnigen Kritiken unterscheiden kann. Aber auch nach vier Jahre freue ich mich über jede einzelne 5 Sterne Rezension immer noch. Sie erhellt meinen Tag und motiviert mich, weiterzuschreiben.

  1. Was war dein schönstes Erlebnis als Schriftstellerin?

Als ein fremder Gast in einer Kneipe mich ungläubig staunend fragte, ob ich es etwa wirklich bin, die sein Lieblingsbuch geschrieben hat.

  1. Was machst du, wenn es mit dem Schreiben nicht voran geht?

Wenn es sich nur um eine Tagesform handelt, dann lass ich es halt. Ansonsten zwinge ich mich, einfach drauflos zu schreiben, egal was dabei herauskommt. Dann ist vielleicht nicht alles verwertbar, aber der Knoten geplatzt.

  1. Hast du ein Lieblingsbuch bzw. Lieblingsschriftsteller?

Es gibt so viele tolle Bücher und phantastische Schriftsteller in der Vergangenheit und Gegenwart. Ich habe Schwierigkeiten, da einen bestimmten zu benennen.

  1. Wann können deine Leser mit dem nächsten Buch rechnen?

Am 22.03.18 erscheint Für Kreuz und Krone, ein Ritterroman aus der Zeit des Vierten Kreuzzugs. Er ist bereits bei Amazon zur Vorbestellung zu sehen und wird bis zum Erscheinungstag zu einem Vorzugspreis angeboten.

  1. Was möchtest du deinen Lesern noch mitteilen?

In der Schule wurde Geschichtsunterricht oft als langweilig empfunden, aber ich fand Geschichte immer ungeheuer spannend. Bei jedem Buch hoffe ich, dass es mir gelingt, bei meinen Lesern und Leserinnen ein Gefühl für vergangene Epochen zu wecken, gut verpackt in einen Rahmen, der sie interessiert. Und im besten Fall kann man aus der Vergangenheit etwas für die Gegenwart mitnehmen.

 

Ich danke Christine Ambrosius ganz herzlich für die Einblicke in ihre Arbeit und hoffe auf viele weitere tolle Bücher.

Link zu Amazon mit den Büchern der Autorin: http://amzn.to/2GtrSH4 und der Link zum Neuen Roman mit dem Vorzugspreis http://amzn.to/2nu4p0Q

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